
Niedersachsen · kreisfreie Stadt · 252.811 Einwohner
Wer in Braunschweig ein Unternehmen auflösen möchte, hat es mit mehreren Stellen zu tun – vom Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig über die Gewerbeabmeldung bis zu Finanzamt, IHK und Handwerkskammer. Diese Seite bündelt alle zuständigen Behörden mit Adresse für Braunschweig auf einen Blick und erklärt den Ablauf Schritt für Schritt. Für die Verwertung von Maschinen und Betriebsausstattung in Braunschweig und Umgebung ist A-Z Maschinenwelt der richtige Partner.
Zuständige Stellen in Braunschweig
Behörden & Zuständigkeiten
- Registergericht (Handelsregister)
- Amtsgericht BraunschweigAn der Martinikirche 8, 38100 Braunschweig
- Insolvenzgericht
- Amtsgericht Braunschweig38100 Braunschweig
- Gewerbeabmeldung
- Stadt Braunschweig – GewerbeangelegenheitenRichard-Wagner-Straße 1, 38106 BraunschweigZur Website ↗
- Finanzamt
- Finanzamt Braunschweig-WilhelmstraßeWilhelmstraße 4, 38100 Braunschweig
- Industrie- & Handelskammer
- IHK BraunschweigBrabandtstraße 11, 38100 BraunschweigZur Website ↗
- Handwerkskammer
- Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade38100 Braunschweig
Wichtig für Braunschweig: Registergericht + Insolvenzgericht, auch für die AG-Bezirke Salzgitter und Wolfenbüttel
Wichtig für Braunschweig: Braunschweig hat mehrere Finanzämter (Wilhelmstraße, Altewiekring).
Angaben ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie die Zuständigkeit im Einzelfall direkt bei der jeweiligen Behörde.
So läuft eine Firmenauflösung in Braunschweig ab
Die Auflösung einer Gesellschaft folgt auch in Braunschweig einem festen rechtlichen Ablauf. Am Anfang steht der Auflösungsbeschluss der Gesellschafter, der beim Amtsgericht Braunschweig als Registergericht angemeldet wird; anschließend wird die Firma mit dem Zusatz „i. L.“ (in Liquidation) im Handelsregister eingetragen. Parallel werden Betriebsvermögen und Maschinen verwertet und die Abmeldungen bei Gewerbeamt, Finanzamt und Kammern vorgenommen. Nach Ablauf des Sperrjahrs folgt die Löschung. Die folgenden Schritte zeigen den typischen Weg im Überblick:
- Gesellschafterbeschluss & notarielle AnmeldungAuflösungsbeschluss fassen, Anmeldung beim Amtsgericht Braunschweig.
- Eintragung im HandelsregisterFirmenzusatz „i. L.“ (in Liquidation), Gläubigeraufruf.
- Verwertung von Maschinen & InventarBewertung und Verkauf des Anlagevermögens – hier unterstützt A-Z Maschinenwelt.
- AbmeldungenGewerbeamt Braunschweig, Finanzamt, IHK/HWK, Berufsgenossenschaft.
- Sperrjahr & LöschungNach Ablauf des Sperrjahrs Schlussverteilung und Löschung.
Maschinen & Inventar verwerten
A-Z Maschinenwelt kauft Gebrauchtmaschinen und Betriebsausstattung an – deutschlandweit, auch in Ihrer Region.
Wirtschaftsstandort Braunschweig
Braunschweig ist eines der forschungsstärksten Zentren Europas: Rund um den Forschungsflughafen ist ein Mobilitätscluster entstanden, insgesamt forschen über 15.000 Menschen in rund 250 Hightech-Firmen und 27 Forschungsinstituten. Wirtschaftlich prägend ist Volkswagen (Fahrwerks- und Achsproduktion, rund 7.000 Beschäftigte) samt Volkswagen Financial Services, dazu ein bedeutender Finanzcluster und die TU Braunschweig. Fahrzeugtechnik, Forschung, Finanzen und zunehmend Batteriesysteme/E-Mobilität bilden das wirtschaftliche Rückgrat.
Häufige Fragen – Firmenauflösung in Braunschweig
Welches Amtsgericht ist für das Handelsregister zuständig?
Für Braunschweig führt das Amtsgericht Braunschweig das Handelsregister; Insolvenzverfahren laufen über das Amtsgericht Braunschweig.
Wo melde ich mein Gewerbe in Braunschweig ab?
Die Gewerbeabmeldung erfolgt bei: Stadt Braunschweig – Gewerbeangelegenheiten (Richard-Wagner-Straße 1, 38106 Braunschweig).
Was passiert mit Maschinen und Betriebsausstattung?
Maschinen, Fahrzeuge und Betriebsausstattung zählen zum Anlagevermögen und müssen im Zuge der Auflösung verwertet werden – je nach Zustand und Marktwert durch Verkauf, Ankauf oder Versteigerung. A-Z Maschinenwelt kauft gebrauchte Maschinen und komplette Betriebsauflösungen deutschlandweit an, auch in Braunschweig und Umgebung. Eine frühzeitige, realistische Bewertung des Inventars beschleunigt die Auflösung und verbessert den Erlös.
Wie lange dauert eine Firmenauflösung?
Eine reguläre (solvente) Firmenauflösung dauert in der Regel mindestens zwölf Monate. Nach dem Auflösungsbeschluss und der Eintragung ins Handelsregister beginnt das gesetzliche Sperrjahr (bei der GmbH § 73 GmbHG), in dem Gläubiger ihre Forderungen anmelden können. Erst danach folgen Schlussrechnung, Vermögensverteilung und die Löschung der Gesellschaft. In der Praxis sind es meist zwölf bis achtzehn Monate – abhängig von offenen Forderungen, der Verwertung des Betriebsvermögens und der steuerlichen Schlussabwicklung.